Ein unendlicher Highway, die ersten 200 km sind wie eine Autobahn!

YUKON, NORTHWEST TERRITORIES und ein Abstecher nach ALASKA

27. Mai

Wir erreichen Watson Lake mit dem letzten Tropfen Diesel. Das Wetter heitert etwas auf. nachdem es auf der Fahrt geregnet hatte. Im Visitorcenter bekommen wir wieder umfangreiches Info-Material und einige Vorschlaege. Vor dem Center ist ein gewaltiger Schilderwald mit Schildern aus aller Welt.

Als im Jahr 1942 der Alaska Highway mit einer Laenge von 2.600 km in nur 10 Monaten von einer Legion von Soldaten und Freiwilligen gebaut worden ist, hatte ein Arbeiter in Watson Lake Heimweh und hat ein Schild seiner Stadt aufgehaengt.Heute sind mittlerweile ueber 76.000 Schilder angebracht.P1090008_WP P1090010_WP

Wir haben uns entschlossen, die zunaechst beabsichtigte 4 nach

...der 16. Baer  musste den Berg rauf, da links der Strasse der Fluss war.
…der 16. Baer musste den Berg rauf, da links der Strasse der Fluss war.
... er wollte kein Fotoshooting.
… er wollte kein Fotoshooting.

Carmacks nicht zu fahren. Einmal wegen 300 km Gravel road und einer groesseren Baustelle, die zumindest bei Regen fuer uns problematisch haette sein koennen.

Wir fahren also am 28. Mai den Alaska Highway 1 und besuchen auf der Strecke bis Whithorse (Hauptstadt des Yukon und mit 27.000 Einwohnern gleich 1/4 aller Einwohner Yukon s) noch einige touristische Empfehlungen.

Rancheria Falls
Rancheria Falls

P1090020_WPP1090026_WPP1090039_WP

Teslin - George Johnston Museum, hat uns hineingelassen obwohl es erst am 1. Juni oeffnet.
Teslin – George Johnston Museum, hat uns hineingelassen obwohl es erst am 1. Juni oeffnet.

P1090032_WP

Der Umweg ueber die 8 nach Carcross lohnt sich bis auf ein paar Landschaftsbilder kaum.
Der Umweg ueber die 8 nach Carcross lohnt sich bis auf ein paar Landschaftsbilder kaum.

P1090061_WPP1090058_WPP1090045_WP29. Mai

Wir sind in Carmacks angekommen und stehen damit vor der letzten letzten Tagesfahrt, um danach den Dempster Highway zu befahren, eine Herausforderung auf die wir gespannt sind. Unser Ziel: ueber den Polarkreis hinaus bis Inuvik zu fahren, wo dann der Tag nicht mehr aufhoert.

P1090073_WP P1090079_WP P1090084_WP P1090091_WP P1090092_WP

Vorbildliche Rastplaetze mit baerensicheren Abfallbehaeltern und Toiletten mit Papier(auch am Dempster)

 

Begruessung vor Dawson City
Begruessung vor Dawson City

30. Mai

Uebernachtung  auf dem Campingplatz, den wir mit der kostenlosen Faehre ueber den Yukon erreichten.

Faehre ueber den Yukon
Faehre ueber den Yukon
er faehrt noch auf dem Yukon
Er faehrt noch auf dem Yukon

 

Am Abend ging es in die Gambling Hall zu den Diamond Tooth Gerties.

Die Taenzerinnen mit Saengerin
Die Taenzerinnen mit Saengerin

P1090112_WP P1090134_WP P1090135_WP P1090137_WP

Hausansichten aus Dawson City!

...und nun der 1. Abschied von Dawson City!
…und nun der 1. Abschied von Dawson City!
1472 km bis wir zurueck sind vom "Dempster"
1472 km bis wir zurueck sind vom “Dempster”

P1090149_WPP1090168_WPP1090168_WPP1090156_WP

Ein unendlicher Highway, die ersten 200 km sind wie eine Autobahn!
Ein unendlicher Highway, die ersten 200 km sind wie eine Autobahn!

P1090190_Radwechsler

...es war hart, aber schlussendlich erfolgreich.
…es war hart, aber schlussendlich erfolgreich.

Der Reifenplatzer ereigenete sich 30 km vor Eagle Plains, wo wir uebernachteten.

Morgens erreichten wir dann nach kurzer Fahrt den Arctic Circle

und sahen dort ein Berliner Wohnmobil, mit dem wir vor der 1. Faehre noch intensiven Kontakt haben werden.

66 33 Grad Nord
66 33 Grad Nord
...und dann kam der Grizzly
…und dann kam der Grizzly!
...er lief einfach neben uns her!
…er lief einfach neben uns her!

P1090206_WPP1090210_WP

Schnee und Eis begneten uns auf den Paessen.
Schnee und Eis begneten uns auf den Paessen.
Vor der 1. Faehre, die heute 1.6. eigentlich fahren sollte war dann HALT!
Vor der 1. Faehre, die heute 1.6. eigentlich fahren sollte war dann HALT!

Die Faehre lag noch an Land  und es musste viel Schiebearbeit geleistet, und das Kabel repariert werden . Die Temperatur war nachts unter Null und am Tag knapp darueber. Erst am Mittag des 3 Juni kamen wir dann weiter.

Dazwischen gab es Gespraeche mit den anderen “Havaristen”. Dem Koepenicker Carsten, seiner Frau Christine und mit Wendell aus Hawai (mit einer chinesischen Mutter und einem portugiesischen Vater -eine interessante Mischung) einem tollen Typ.

Sondereinlage von Wendell
Sondereinlage von Wendell
Die Faehre endlich im Wasser, aber sie fhrt am Abend des 2. Juni nur einmal.  Wir und anfere warten eine weitere Nacht bis um 12 am 3.6.
Die Faehre endlich im Wasser, aber sie faehrt am Abend des 2. Juni nur einmal. Wir und andere warten eine weitere Nacht bis um 12Uhr am 3.6.

Bilder von den Arbeiten.

Kabel wird durch den Fluss gezogen.
Kabel wird durch den Fluss gezogen.

P1090229_WP

Kabel ist repariert!
Kabel ist repariert!

P1090237_WP

Das erste offizielle Auto.
Das erste offizielle Auto.
Begruessung vor Inuvik
Begruessung vor Inuvik

Inuvik, das vorlaeufige Ende der Panamericana. Wir sind am Ziel unserer langen Reise angekommen. Die Stadt hatte zur Zeit der Oelexplorationen 4250 Einwohner, heute sind es noch 3.450.

Die Stadt ist heute ein touristisches Ziel und Ausgangspunkt fuer viele Exkursionen bis ans Polarmeer und die angrenzenden Nationalparks. Der Unterhalt der Strasse mag Unsummen kosten – ein Prestigeobjekt.

Einige Bilder zeigen eine moderne Bebauung mit Krankenhaus, Iglukirche, McKenzie – Hotel und Wohnbebauung.P1090264_WPP1090276_WP

P1090279_WPP1090281_WP

 

 Ein Ureinwohner vor dem Visitor Center

Ein Ureinwohner vor dem Visitor Center
Teil des Krankenhauses
Teil des Krankenhauses
Vor dem gemeinsamen Fruehstueck im McKenzie=Hotel
Vor dem gemeinsamen Fruehstueck im McKenzie=Hotel

P1090286_WP

Arctic Lupinen
Arctic Lupinen
Neuschnee!
Neuschnee!
Bilder von der Rueckfahrt. Hier das waren wirklich mal richtige Fichten.
Bilder von der Rueckfahrt. Hier das waren wirklich mal richtige Fichten.
Der 15. Baer lief uns davon!
Der 15. Baer lief uns davon!
...der 16. Baer  musste den Berg rauf, da links der Strasse der Fluss war.
…der 16. Baer musste den Berg rauf, da links der Strasse der Fluss war.
... er wollte kein Fotoshooting.
… er wollte kein Fotoshooting.
...und immer wieder schoene Blumen.
…und immer wieder schoene Blumen.
Das Wetter wurde wieder schlechter, es begann zu regnen, zu schneien und es begann zu hageln. Die Strassenbedingungen wurden schwierig und gemahnten trotz 4 neuer Reifen zu hoher Konzentration.
Das Wetter wurde wieder schlechter, es begann zu regnen, zu schneien und es begann zu hageln. Die Strassenbedingungen wurden schwierig und gemahnten trotz 4 neuer Reifen zu hoher Konzentration.
Und so sah unser Auto nach den 1478 km aus.
Und so sah unser Auto nach den 1478 km aus.
..und so von hinten.
..und so von hinten.

Die Panamericana ist also gefahren. Es war interessant, da wir viel gesehen haben, was nur auf so einer Wohnmobilreisezu sehen ist. Wenn ich gefragt wuerde, ich wuerde es wieder machen und mir die doppelte Zeit nehmen, wenn ich denn noch ausreichend Zeit haette. Wenn mal alles verarbeitet ist kann man aus dem Abstand heraus wohl eine umfassende Bewertung abgeben. Der Aufwand fuer das Fahrzeug und das Personal auf der Strecke Dawson – Inuvik steht aber in keinem rationalen Verhaeltnis zum Ertrag. Diesen Teil wuerde ich bei einem zweiten Toern streichen, um dafuer noch vorhandene alternative Abstecher einzubauen. Gluecklich sind wir, dass wir die jetzt erreichten 38.000 km gesund und ohne grossen Schaden ueberstanden haben.

Die Reise wurde von Klaus vorbereitet und er hat mich gefragt ob ich mir diese vorstellen koenne. Ich konnte. Aus eigenem Antrieb waere ich nicht auf diese etwas verrueckte Tour gegangen.

Inge und Robert

 

Baeren haben es der Inge angetan - eine solche family war ja unsere erste Begenung, nur konnten wir sie nicht aufnehmen.
Baeren haben es der Inge angetan – eine solche family war ja unsere erste Begenung, nur konnten wir sie nicht aufnehmen.

Das obige Bild entstand, als ich mit dem Wagen in der Werkstatt war, da ungewoehnlich Geraeusche im re. Hinterrad zu hoeren waren. Ein Stein in der Bremse und jede Menge Schlamm, der durch das Bindemittel fuer die Strasse steinhart wird, waren der Grund.

Am 6′ Juni um 14 Uhr konnten wir dann auf den Weg ueber den “Top of the World Highway” zu unserem naechsten Ziel Tok in Alaska aufmachen.

Dawson – Chicken – Tok

Um 14 Uhr kamen wir erst aus Dawson los.

Arctic Lupinen entlang des Top of the World Highways

Grenze Yukon - Alska
Grenze Yukon – Alska
Chicken
Chicken
Die Gruender wollten ja einen anderen Vogel als Name fuer den Ort. Da der zu schwierig auszusprechen war hat man sich auf Ckicken verstaendigt.
Die Gruender wollten ja einen anderen Vogel als Name fuer den Ort. Da der zu schwierig auszusprechen war hat man sich auf Ckicken verstaendigt.
Eimerketten-Schwimmbagger zum Gold waschen.
Eimerketten-Schwimmbagger zum Gold waschen.
Laut Carsten aus Berlin ist diese Bar ein "Muss" auf der Tour.
Laut Carsten aus Berlin ist diese Bar ein “Muss” auf der Tour.

P1090378_WP

Stuttgart 21 hat es bis nach Chicken Alaska geschaftt
Stuttgart 21 hat es bis nach Chicken Alaska geschaftt

P1090385_WP