SAN MIGUEL DE ALLENDE bis USA

Am Karfreitag sind wir San Juan Teotihuacan abgefahren und haben in Queretago auf 2 vorgesehenen Plätzen keinen Erfolg gehabt. Flamingo Inn, ein sehr schöner Platz hätte erst am Ostermontag wieder Platz gehabt. Der 2. Platz hatte aufgegeben. Wir fuhren also 60 km weiter bis San Miguel de Allende, einem wunderschönen Städtchen. Durch die  Karfreitagsprozession war unsere Anfahrt an den RV-Park äußerst erschwert, zumul dieser von außen fast nicht erkennbar war. Hinter den Mauern wartete auf uns ein perfekter Platz auf welchem wir b is zum 7.4. geblieben sind.

Das Osterfest war in dieser Stadt ein richtiges Happening. Alle Geschäfte geöffnet, viele kleine Passagen, Innenhöfe mit Restaurants, Galerien und Märkte. Jedes Haus war herausgeputzt. Hier hätte man auch gern länger als 3 Tage verweilt.

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Der obige Käfer gehört dem Besitzer des Trailerparks, er wurde vor unseren Augen fast liebevoll für die Oldtimerschau poliertP1070435 (640x480)

Nichts ist alternativlos!

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Im Eingang zu einem Möbelhaus der besonderen Art. Wir haben so etwas noch nicht gesehen. Da man fotografieren verboten war fehlt ein Einblick in die 3 ineinander verschachtelten Etagen.P1070457 (640x480)P1070452 (640x480)P1070458 (640x480)Hier einer der kleinen Märkte innerhalb eines Innenhofes.

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….und überall in dieser Stadt diese wunderschönen JakarandabäumeP1070473 (640x480)..von diesem Dachcafe wurde der Baum fotografiert. Dachterassen fanden sich in der ganzen Stadt zuhauf, siehe unten.

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Am 6. April gab es einen runden Geburtstag zu feiern. Wir stoßen mit Gitta und Peter aus Heidelberg an.

P1070504 (640x480)P1070506 (640x480)…und gehen gemeinsam essen.

P1070508 (640x480)Abschiedsbild mit WoMo.

ZACATECAS

7.+ 8.4.

 

P1070517 (640x480)Teleferica von unserem Hotelstellplatz Baruk-Teleferica y Mina zum Cerro de la Bufa, aus der Gondel durch Glas.

P1070519 (640x480)Blick vom Cerro de la Bufa auf unsere Hotelanlage. Links vom Hotel mit den verglasten Fenstern befindet sich der Eingang zur Silbermine Mina El Edén, in der seit dem 16 Jahrhundert bis Mitte des 20. Jahrhunderts ungeheure Gold und Silbermengen gefördert wurden. Die versklavten Indios, darunter viele Kinder lebten dort in der”Hölle”, täglich sollen  bis zu 5 gestorben sein. Eine Besichtigung haben wir uns erspart.P1070521 (640x480)Kathdrale vom Cerro del la Bufa.

P1070526 (640x480)Blick auf den  2 km langen  Äquadukt 18. Jahrhundert

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…so stellt man sich doch einen richtigen Mexikaner vor. Diese Familie hat sich in Revolutionäre verwandelt.P1070541 (640x480)P1070549 (480x640)Eingang der Kathedrale, die leider verschlossen war.

P1070560 (640x480)Im Rahmen der Kulturtage – Ausstellung moderner Plastiken.

Auf der Fahrt von Zacatecas über Durango nach Matzatlán hielten und übernachteten wir am

9.4.

im sehenswerten Nationalpark mit seinen in den folgenden Bildern festgehaltenen Steinformationen. Wir sind stundenlang unterwegs gewesen. Wir finden das hat sich gelohnt und wir wollen auch auf diesem Wege Gitta und Peter für den herrlichen Tip danken. Die einsame Nacht auf diesem Platz wurde weder von einem Hund, noch von einem Hahn oder einer Kirchenglocke gestört – es war einfach eine himmlische Ruhe

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P1070586 (640x480)Das Essen im Freien musste Inge wegen der Maßstäbe im Stehen einnehmen.

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Mexiquillo Park

Zwischen Durango und Mazatlán blieben wir dann noch einen weiteren Tag in der aufregenden mexikanischen Bergwelt zwischen 2.200 und 2.600 m und durften ein weiteres Highlight geniessen. Ebenfalls von Gitta und Peter vorbesucht.

Der Weg bis in den Park war für unser Auto schon grenzwertig aber mit ganz langsamer Fahrt machbar. Auch hier absolute Nachtruhe. Und zuvor wieder die obligatorische Wanderung durch den Park.

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Die Fahrt haben wir in Richtung Matlatzán  auf der RN 45 Libre fortgesetzt. Es war eine einzige Kurbelei aber lohnenswert, da diese Straße ein ganz besonderes Bauwerk darstellt und höchste Ansprüche an den Straßenbau gestellt haben muss. Dazu eine grandiose Bergwelt, die einerseits an Kolumbien erinnerte andererseits den Blick aber über ein Vielzahl von Bergrücken hintereinander werfen ließ.

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Für 70 km haben wir 3 Stunden gebraucht. Aber auch die Cuota 45 für die restlichen 1000 m Abstieg geht entweder über Brücken oder durch Tunnels.

Jetzt stehen wir wieder am Beach des Pazifik. Heute Morgen noch 10° und hier jetzt 34°.

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Morgen 12.4. geht es weiter zu Dona Esperanza!

Wir melden uns vermutlich erst wieder in einer Woche aus Arizona., bye,bye.

Am Montag haben wir uns dann auf den 500 km Weg nach El Fuerte gemacht, von wo wir die späktaculäre nFahrt mit dem “Chepe” machen wollten. Wir standen direkt am Bahnhof bei Dona Esperanza und morgens um 8 Uhr 10 lief der Zug ein.

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P1070642 (640x480)Nach unserer Ankunft haben wir die riesige Hotelanlage mit ihren Cabanas durchstreift. Die Anlage erstreckte sich bis zum Canyonrand.

P1070623 (640x480)P1070628 (640x480)Das Bild, das uns sich darbot ist überwältigend. Im Hotel hatten wir Vollpension Lunch, Dinner und Frühstück. Beim Abendessen lernten wir den Franzosen Serge kennen. Wir verabredeten uns auf den kommenden Morgen für die kurze Fahrt zum Teleferico. Dort angekommen wurden wir mit der Möglichkeit eine 7 fache Tarzanbahn über große Teile des Canyon auszuprobieren bekannt gemacht. Serge und ich haben uns sofort entschieden und mit 5 weiteren Delinquenten mitgemacht.P1070651 (640x480)P1070659 (640x480)P1070677 (640x480)P1000916 (640x481)Bilder die Serge (oben) von mir gemacht hat werde ich einpflegeen, wenn er sie mir geschickt hat. Die 6. Strecke war mit 1.031 m die längste Strecke am Stahlseil.

Danach sind Inge und ich vom Teleferico nach Divisadero gelaufen immer direkt am Canyonrand mit herrlichen Ausblicken über diese unbeschreibliche Bergwelt. Nach 4 km hatten wir den Bahnhof erreicht und um 14 Uhr 15 ging es mit dem Zug zurück. Ein unvergessliches Abenteuer.

P1000979 (640x481)P1000991 (640x481)P1000994 (640x481)Blick auf Divisadero.

P1070684 (640x480)Für dieses Bild haben die Damen 20 Pesos abgerechnet und diese gemeinsam in eine Flasch Cola investiert.

P1010011 (640x481)P1070697 (640x480)Und ein letztes Bild von der Heimfahrt.

Mittleweile sind wir auf unserem Stellplatz im Hotel “Playa de Cortez”  in Guaymas angekommen. Wir haben zu Abend gegessen und das Hotel besichtigt, welches 80 Stellplätze für WoMo’s vorhält.

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P1070712 (640x480)Von hier aus wollten wir in 2 Etappen nach Arizona kommen. Wir suchten nach einem geeigneten stellplatz auf halber Strecke und wurden in Arzipe bzw. nahe bei Arzipe fündig. Der Weg führte über die Ruta Rio Sonora und über insgesamt 4 Furten mit Wasserführung, eben dem Rio Sonora. Die schwierigste Durchquerung mit Kies unter den Rädern haben wir natürlixh wieder nicht fotografiert. Die volle Konzentration war auf das Durchkommen ausgerichtet. Diese Ruta bot wieder eine große Vielfalt an Pflanzen insbesondere an ausgefallenen Kakteenarten, welche Inge immer wieder begeisterten.

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Es war die letzte Nacht in Mexiko – aber Inge hat gesagt:” Mexiko wir kommen wieder!”

 

MEXIKO

Wir haben uns entschlossen für Mexiko einen neuen Beitrag aufzumachen,  da im vorigen Beitrag zu weit durchgescrollt werden mußte, um zu einem aktuellen Vorgang zu kommen. Dennoch ist der Beginn unserer Reise in Mexico im vorigen Beitrag (Balacar, Tulum, Cobá, EK Balam). Hier geht es jetzt weiter mit Chichen Itzá.

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Chichén Itzá wurdet 1988 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Es handelt sich um eine Maya Stätte aus der frühen Klassik etwa 400 Jahre n.Chr.

EL CASTILLO, die neunstufige Pyramide ist das berühmteste Bauwerk von Chichén Itzà. Mehr siehe Wikipedia.

Über CAMPECHE zum CLUB NAUTICO:

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Impressionen auf dem Weg nach Freedom Shore

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Von Freedom Shore ging es weiter nach Palenque, auf den Campingplatz Maya Bell mitten im Nationalpark. Bis auf Wifi hatte der Platz Vollausstattung + Schwimmbad und Restaurant. Wir haben sehr gut gegessen. Wir trafen dort auch Heike und Bernd (Copàn) wieder.

Am nächsten Morgen sind wir frühzeitig zu den Ruinen gestartet, natürlich zu Fuß, da wir uns ja sonst kaum bewegen.

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Palenque – oben der Palacio – ist eine Anlage mitten im Urwald und damit ziemlich einzigartig.

Keine andere Anlage fasziniert die Besucher so wie diese Maya Stadt.

Die Siedlungsgeschichte Palenques begann schon im 3. Jahrhundert vor Christus. Doch erst im 7. bis 9. Jahrhundert erlebte die Stadt ihre Blüte. Wie die anderen Städte wurde Palenque von den Bewohnern aus ungeklärten Gründen verlassen. (Wikipedia)

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Der Innenhof des Palacio.

P1070072 (640x480)Siesta auf mexikanisch.P1070077 (640x480)

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P1070094 (640x480)Dieses Modell des ‘Palacios’ steht im sehenswertenMuseum von Palenque.

Mittlerweile sind wir die 230 km nach San Cristobal de las Casas gefahren – die Topes – auf dieser Strecke bringen einen bald um. Wir haben es in 5 Stunden geschafft. Heike und Bernd erzählten sie haben für die Gegenrichtung 8 Stunden gebraucht und noch 200 Peso Wegezoll an die Zapatisten bezahlt, die eine Straßensperre errichtet hatten.

Auf  der Rancho San Nicolas haben wir viele nette Leute getroffen. Natürlich auch wieder Schweizer – es gibt wirklich sehr nette Schweizer. Heute Morgen funktionierte das Wifi und ich konnte den Blog etwas nachführen und heute Mittag gehen wir in das als attraktiv anzusehende Städtchen.

Am Mittwoch geht es weiter in  3 Etappen nach Mexiko City, wobei noch zu entscheiden sein wird, ob wir in die Stadt hineinfahren.

Die erste Meldung heute Morgen war der schreckliche Flugzeugabsturz der Germanwingsmaschine nach Düsseldorf! Egal wo man ist – es kann überall etwas passieren.

San Cristobal 24.03.2014

Mittlerweile wissen wir, dass dieses Drama noch viel schlimmer ist als man es sich ausdenken konnte – verursacht durch eine psychische Erkrankung.

Das Städtchen San Cristobal war für uns doch nicht so interessant wie erhofft. Es folgen nur 2 Bilder von diesem Nachmittag:P1070096 (640x480) P1070202 (640x480)P1070107 (640x480)Nur ein kleiner Ausschnitt, wir haben tausende von Windrädern kurz vor der pazifischen Küste gesehen. Die Mexikaner machen ernst mit dem Klimaschutz!

OAXACA

Die Fahrt nach Oaxaca war auf ausgezeichneten Straßen trotz der Länge problemlos. Direkt nach Ankunft haben wir getankt und 10 kg Gas für 144 Pesos eingekauft.

Die Ankunft bei Overlander Oasis war zunächst erfreulich, da wir das Auto von Petra und Udo vorfanden. Calvin mußte uns aber enttäuschen, da sein Platz belegt war.

Wir fuhren dann auf den Trailertpark und blieben zwei Nächte!

Zwischenzeitlich hat uns Klaus nach seiner Krankheit, die Gott sei Dank ausgestanden ist, wieder eingeholt. Wir sind nun aber übereingekommen die einzelenen Strecken alleine zu fahren und uns nur hin und wieder zu treffen.

Wir hatten am 1. Abend in Oaxaca eines unserer besten Essen zu uns genommen und dort auch eine umfassende Wifi Versorgung für das Herunterladen der Zeitungen.

Es folgte ein Tag in der Altstadt von Oaxaca:

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Das erst Bild zeigt eine kleine Anpflanzung von Agaven mit Kesseln zur Aufbereitung für das Brennen des Mezcal dem Gold von Oaxaca. Die Spezialität und der Werbegag ist eine Raupe in jeder Flasche. Der Tequilla wird dagegen ausschließlich aus blauen Agaven gebrannt.

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Der Käfer ist hier hereingerutscht, als Symbol für das kommende Ziel Puebla, wo er bis zur Einstellung der Produktion gebaut wurde. Hier wird  heute der Beetle und der Bora für Amerika gebaut.

Es folgen Bilder des ehemaligen Dominikanerkloster Santo Domingo aus dem 16 und 17 Jahrhundert.

Das Grab Nr. 7, welches am Monte Alban  1932 entdeckt wurde (ungeplündert) beinhaltete viele Gebrauchsgegenstände und Schmuck aus der Periode der Klassik um 600 bis 1000 n. Chr.P1070169 (640x480)P1070175 (640x480)P1070187 (640x480)P1070186 (640x480)P1070178 (640x480)P1070181 (640x480)P1070179 (640x480)P1070193 (640x480)Hier das Modell der gesamten Klosteranlage, mit ethnobotanischem Garten Unesco Weltkulturerbe seit b1987, Museum (ehemaliges Kloster)und Kirche, siehe unten.

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Die beiden folgenden Bilder zeigen die autobahnähnliche Straße nach Oaxaca.P1070209 (640x480)P1070211 (640x480)P1070182 (640x480)P1070190 (640x480)Das vorangegangene Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem Garten und das letzte Bild ein Kunstwerk vonJosé Luis Garcia.

 

PUEBLA und die Pyramide von Cholula

P1070235 (640x480)Diese Kirche steht auf der Pyramide von Cholula. Man kann die darunterliegende Pyramide 300 m lang begehen und sieht unterwegs Treppenauf- und Abgänge. Volumenmäßig handelt es sich um die größte bekannte Pyramide der Welt.

P1070238 (640x480)P1070245 (640x480)P1070250 (640x480)P1070254 (640x480)P1070244 (640x480)Die Grundfläche der Pyramide beträgt 450 x 450 m; ihr Volumen ist 4,45 Mio Kubikmeter.

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Kathedrale am Zocalo von Publea – unten der Eingang geschmückt mit einem kunstvoll geflochtenen Ornamenten zu Ehren des Palmsonntags.P1070264 (640x480)P1070265 (640x480)Abertausende Menschen flanierten auf dem Zocalo und in den Kirchen.

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Das Amparo Museum zeigt hauptsächlich Architektur aus Mexiko aus den vergangenen 200 Jahren, aber auch ein Modell des Pantheon. Daneben moderne abstrakte Gemälde. Das Gebäude ist eine architektonische Besonderheit – alt und neu kombiniert mit einem herrlichen Blick von Dachterassen-Café.P1070293 (480x640)P1070296 (640x480)P1070298 (480x640)P1070301 (640x480)Bilder von der Capilla del Rosario von 1690, ein Meisterwerk des mexikanischen Barock und wurde mit 23-Karat-Blattgold verkleidet.

Am 30.3. fuhren wir weiter, bei herrlichem Sonnenschein, in Richtung Mexiko-City. Unterwegs grüßten uns die Vulkane Popocatépetl 5465 m und Iztaccíhuatl.

MEXICO-CITY

Seit dem 30.3. stehen wir hier auf dem Trailerpark von San Juan Teotihuacan, gestern haben wie mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Innenstadt besucht und als wir 10 Minuten vor 23 Uhr endlich wieder hier waren haben wir den Wagen von Petra und Udo vorgefunden. Die Fahrt in die Stadt mit dem Bus und der Metro war problemlos und dauerte für die 40 km ca. 1 Stunde und 20 Minuten. Abenteuerlich war hingegen die Rückfahrt. Nach dem Abendessen im Torre Latino Americana im 41 Stockwerk, mussten wir erstmal eine Viertelstunde auf den Aufzug warten. Dann ging es zu Fuß zur nächsten Metro Station Bellas Artes, es war bereits dunkel und ca. 20 Uhr. Mit der 2 bis Hidalgo, dann mit der 3 (dachten wir) nach La Raza und dann mit der 5 nach Autobuses del Norte. Aber der Bahnsteig zur Bahn 3 war von Tausenden von Menschen verstopft, lange Warteschlagen hatten sich gebildet. Wir schauten den Metroplan an und fuhren in die Gegenrichtichtung.  Zwei Stationen, dann in die 1 mit 5 Stat., mit der 4 weitere 4 Stationen und schließlich mit der 5 bis zum größten Busparkplatz den wir bisher gesehen hatten. Auch mit dem Bus waren wir dann über eine Stunde unterwegs, da der Verkehr sehr stark war.P1070305 (640x480)P1070311 (640x480)Der Besuch auf dem Zócalo war Enttäuschung und Besonderheit gleichzeitig, da dieser wegen….P1070303 (640x480) ….Filmaufnahmen für einen Bond Film total gesperrt war.

P1070327 (640x480)P1070329 (640x480)Da die Kathedrale von vorne wg. der Absperrungen nicht zu fotografieren war, haben wir dies von einem Dachcafé gemacht, wo ich wieder mal eine mex. Spezialität probiert habe.

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Die folgenden Aufnahmen stammen aus dem Museo de la Ciudad de México, einem “herrlichen Herrenhaus”, es war in unseren Unterlagen als das Museum der Stadtgeschichte, die von der Frühzeit bis zur Gegenwart reicht, angepriesen. Wir fanden nur eine Bildergalerie vor. P1070343 (480x640)P1070344 (640x480)

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Museo del Templo Mayor:

Es ist das bisher schönste und beste Museum auf unserer Reise. Einige wenige Exponate haben wir fotografiert.

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P1070378 (640x480)Die letzten Bilder dieses Tages sind aus dem Torre Latino durch Glas aufgenommen. Das erste zeigt den  gesperrten  Zócalo und dahinter den Palacio Nacional, das zweite Bild die Kathedrale und die weiteren wie es langsam dunkel wird in México City. Es war ein gelungener Tag.
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Der 1. April ist  bei uns Ruhetag mit gemütlichem Einkauf. Morgen wollen wir dann den Mond  und den Sonnentempel von Teotihuacán besuchen und am 3.4. wird die Fahrt fortgesetzt.

TEOTIHUÁCAN

Begangen vom 3. Eingang, von der Pirámide de la Luna nach Süden über die Calzada de los Muertos.

P1000706 (640x481)P1000707 (640x481)Oben eine Originalfreske eines Adlers aus der La Luna Pyramide. Darunter die 47 m hohe Pyramide, die über einen 5 stöckingen Vorbau zugänglich ist.

Unten ein Blick von “La Luna” über die gesamte Straße der Toten mit dem Altar in der Mitte des quadratischen Platzes. Linker Hand die gewaltige Pirámide del Sol, die mit 65 m Höhe und einer Seitenlänge von 213 m  zusammen mit der Pyramide von Cholula und der Pyramide von Moche (Peru) zu den monumentalsten Bauwerken des präkolumbischen Amerikas gehört.

Als die Spanier kamen war die Anlage seit 750 Jahren überwuchert und sie erkannten nicht, was sich darunter verbirgt, erst im Jahre 1889 erfolgten erste Ausgrabungen.

Hinter der Sonnenpyramide verdeckt, befindet sich auf der Ost-Westachse noch der Templo de Quetzalcóatl. Dieser ist wahrscheinlich der “gefiederten Schlange” geweiht. In den 80er Jahren fand man unter der Pyramide in unterschiedlich großen Gräbern annähernd  150 menschliche Skelette in verschiedensten Körperhaltungen. Man vermutet rituelle Tötung hochgestellter Persönlichkeiten anläßlich der Gründung der Pyramide.                   (Das waren noch Zeiten!)

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Die Sonnenpyramide, die wir auch bestiegen haben, im sicheren Gefühl, dass notfalls die Ambulanz vor Ort ist.P1000728 (640x481)Blick von der Sonnenpyramide auf die Mondpyramide, die Foto’s sind leider etwas trübe, da starker Dunst über der Anlage lag.

P1000737 (640x481)Sonnenpyramide unter starkem touristischen Andrang, auch die Mexikaner haben Osterferien.

P1000741 (640x481)Inge vor einer schönen Kaktee

P1000748 (640x481)P1000752 (640x481)P1070396 (640x480) (2)P1070398 (640x480) (2)P1070398 (640x480)Oben Bilder vom Quetzalcóatl!P1070404 (640x480)Blick vom Quetzalcóatl auf die Sonnenpyramide. Die im Vordergund stehenden kleinen Anlagen, die den Platz vor dem Tempel umgeben, waren vermutlich Verwaltungsstrukturen.

Allen von uns nicht erreichten Freunden und Bekannten                                        wünschen wir auf diesem Wege ein                                     Frohes Osterfest!

Nach 4 Tagen verlassen wir den Platz vor den Toren von Mexiko City und feiern das am Abend davor mit einem zünftigen Abschied, nach einem wolkenbrucharten Regen. Johann, der mit seiner Frau Christa für einige Wochen zurück in die Schweiz geht hat mit Gustav und Edith aus Ostfriesland ein Zelt aufgebaut und Christa, die früher ein Restaurant in der Schweiz hatte hat für 10 Leute ein Abendessen gekocht.

P1070422 (640x480)P1070423 (640x480)P1070430 (640x480)Kurz vor unserer Abfahrt von links Gustav, Ed aus USA,Inge, Johann und Robert

Obwohl wir in Queretaro einen neuen Stellplatz gesucht haben, landeten wir schließlich in dem schönen Städtchen San Miguel de Allende.

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Zentralamerika von Panama bis EK BALAM in MEXIKO

Nach der Nachtfahrt mit FerryXpress sind wir am 25.2. in Colon, Panama angekommen.

Die Formalitäten, mit Desinfektion des Auto’s und Besuch durch den “Sniffer Hund” kamen die Einfuhrpapiere für das Auto. Es ging stundenlang und dann war es dunkel und wir mußten im Zollhafen übernachten.

P1060523 (640x480)P1060528 (640x480)

Tags darauf hatten wir als Ziel den Vorort Balboa von Panama City. Eigentlich wollten wir auf dem Gelände des Yates Club Balboa stehen, was aber nicht möglich war und wir vor dem Club auf der Straße standen, allerdings im Schatten großer Bäume. Der Club ist direkt an der Einfahrt in den Panama Kanal von der Pazifikseite her. Die Brücke de los Americas, die 1964 als erste Straßenverbindung über den Kanal eingeweiht worden ist, sieht man im folgenden Foto.P1060535 (640x480)P1060540 (640x480)Die Altstadt von Panama City ist bei weitem nicht so schön wie die von Cartagena. Wir haben ihr dennoch einen Besuch abgestattet und ein paar Bilder mitgebracht, die Licht und Schatten aufzeigen.

P1060545 (640x480)Iglesia de Santa Ana von außen und von innen!

P1060543 (640x480)P1060544 (640x480)Ein bemerkenswerter Frisörsalon zur Straße offen neben der Kirche

P1060549 (640x480)P1060553 (640x480)P1060560 (640x480)Das renovierte alte Rathaus.

P1060568 (640x480)Die Kathedrale von außen und innen.

P1060570 (640x480)P1060577 (640x480)P1060579 (640x480)Iglesia de San Francisco am Plaza Bolivar.P1060580 (640x480)P1060585 (640x480)…und ein Blick in die Moderne!!!P1060588 (640x480)…mit Panama Hut.P1060597 (640x480)Hier wird investiert, aber viele Ecken sind am zerfallen und schmuddelig.

Am Sonntag, den 1.3. sind wir dann nach Las Lajas Beach Cabins weitergefahren. Zunächst haben wir bei dem davorgelegenen Las Layas Beach Resort angehalten und gefragt ob wir richtig sind. Wir wurden dahingehend belehrt, dass wir das Auto außen stehen lassen können und ein DZ für 108,00 US$ haben können. Auf unsere Nachfrage ob es in der Nähe auch was für Wohnmobile gäbe, wurden wir dann 400 m weiter geschickt. Dafür haben wir am 2. Abend im Resort  gegessen.P1060610 (640x480)P1060608 (640x480)P1060613 (640x480)P1060614 (640x480)P1060622 (640x480)P1060620 (640x480)Die letzten 4 Bilder aus dem Resort zeigen schon wo der Unterschied zwischen 10 $ und 108 $ pro Nacht liegen.

Jetzt ging es nach Costa Rica. Die Grenze war wieder einmal unübersichtlich. Mit Hilfe eines jungen Mannes, der natürlich unser MA wurde, schafften wir es in einer Stunde, und fuhren dann durch bis Jaco an den Strand von Herradura, kein Camping, aber eine wunderschöne Bucht.

P1060630 (640x480)P1060628 (640x480)Die Nacht war durch die Brandung etwas beeinträchtigt, dafür kühlte es von 33° auf 28° ab und bei etwas Wind ist es dann angenehm kühl.  Zwischen dieser Bucht und der Interamericana ist eine vornehme amerikanische Siedlung und am Eingang dieser Siedlung ein Auto Supermercado, der besser ausgestattet war wie bei uns der Hieber mit denselben Produkten aber einer noch größeren Auswahl. Da macht es Spass einzukaufen.

 

Unser nächstes Ziel kurz vor der nicaracuanischen Grenze bei La Cruz ist die Finca Canas Castilla der Schweizer Agi und Guido mit vielen Tieren, einem Fluss mitP1060631 (640x480) Krokodil und Affen und vielen Vögeln, eben ein Rest von Urwald. Eventuell erneuere ich hier noch meine Bremsen, die im Display eine Warnung angezeigt haben.

P1060668 (640x480)P1060669 (640x480)P1060675 (640x480)P1060682 (640x480)Die ersten beiden Bilder zeigen ein Faultier Baby, dass seit 7 Monaten mit Ziegenmilch und jetzt sogar mit Hibiskusblüten aufgepäppelt wird. Das zweite Bild zeigt einen der vielen Brüllaffen, die sich nicht gerne fotografieren lassen. Neben dem Hahn waren es die Brüllaffen, die uns morgens vor 5 Uhr schon aus dem Schlaf gerissen haben. Das Krokodil liegt auf einem Stein im Fluß und sonnt sich.

Am Freitag habe ich dann von Ramon die Bremsen wechseln lassen und auch den Dieselfilter ausgewechselt. Jetzt kann ich wieder beruhigt voll in die Bremsen treten.

P1000672 (640x481)P1000675 (640x481)Der Parque Nacional Volcan Masaya war unser nächstes Ziel. Da der Krater vom Masaya im Jahre 2012 seinen letzten Ausbruch hatte und bis heute noch Rauch entwickelt konnte man nicht viel sehen. Die anderen 5 Krater sind mittlerweile im Kraterboden wieder mit Vegetation bedeckt. Die Übernachtung hier haben wir auch gewählt weil der Grenzübergang nach Nicaragua wieder recht chaotisch war, nach ca. 2 Stunden hatten wir es geschafft.

Auch heute am 8.3. sind wir nur 186 km bis zum Hotel La Campina zwischen Esteli und der Grenze nach Honduras gefahren, die wir morgen passieren werden.

P1060694 (640x480)Die Perlhühner aus dem Hotel studieren unser Kennzeichen und wollen mit nach Lörrach.

Nach der Grenze von Honduras sind wir Richttung Hauptstadt Tegucicalpa gefahren und konnten die Stadt auf der Umfahrungsautobahn schnell passieren. Da die Autobahn weiter führte als gedacht sind wir noch 100 km bis Villa de San Antonio gefahren und haben dort auf einem Freizeitpark mit Restaurant, Gemüsehandel und Schnitzereien, for free, übernachtet.

Der nächste Platz ist der Aquapark “El Jaral” von dem aus wir die Maya Ausgrabungen von Copan besichtigen wollen.

P1060772 (640x480)P1060773 (640x480)P1060774 (640x480)Dann ging es zu den “Maya’s. Wir starten im Besucherzentrum und nehmen uns einen deutsch sprechenden Guide “Anton” bzw. Antonio, er erklärt uns die Akropolis und den Hauptplatz – Großer Platz.

Auf diesem “Großen Platz” befinden sich ausschließlich von “18 Kaninchen” (Waxklahun Ubah) dem 13. Herrscher von Copán in Auftrag gegebene Stelen. Unter anderen von ihm, von seienm Vater und seinem Großvater. Er selbst regierte von 695-738. Bei einer Eroberung bzw. dem Versuch wurde er gefangen und den Göttern geopfert. (Er war schon 60 Jahre alt.)

P1060710 (640x480)P1060709 (640x480)Ein heiliger Vogel der Maya, dessen Farben als Vorbild galten.

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P1060725 (640x480)Der sogenannte Maya – Bogen.

P1060728 (640x480)Die Hieroglyphentreppe ist das größte in Stein gehauene Schriftwerk der Maya – sie wurde im Jahre 753 in der Regierungszeit von “Rauch Muschel” errichtet. Sie erzählt in ca. 2000 Zeichen die Geschichte vom 7. bis 15. Herrscher von Copán. (553 – 753 n. Ch.)P1060732 (640x480)P1060744 (640x480)P1060745 (640x480)Die beiden Bilder stehen auf der Tribüne vor dem Volksplatz “Popol Nah”, Wo der Herrscher vor dem auf dem Platz versammelten Volk aus der Unterwelt des Schlangengottes hervortrat, nachdem er mit diesem erbauliche, zukunftsweisende Gespräche geführt hatte- unter Einfluß von Drogen etc. Nun hatte er die Performance dem Volk seine Visionen zu verkünden.

P1060747 (640x480)Ein Spass von Antonio, der sich wunderte, dass er nur 3 Jahre älter war wie der Robert.

P1060738 (640x480)Auch die Tourismus Polizei wollte mit auf’s Bild.P1060755 (640x480)P1060764 (640x480)P1060765 (640x480)Die letzet beiden Bilder aus dem großen Maya Museum, welches großartig angelegt ist und uns trotzdem etwas enttäuschte.P1060770 (640x480)Abschied von unseren Eseln aus El Jaral, die uns morgens um 6 Uhr immer lautstark geweckt haben.

Eine Stunde später standen wir am Grenzübergang nach Guatemala – der Zustand des dort geparkten Pick Up hat uns schon beeindruckt.

P1060777 (640x480)Der Grenzübertritt war einer der schnellsten, maximal 1 Stunde haben wir gebraucht. Wir holten hier auch Heike und Bernd aus dem Burgenland wieder ein, mit denen wir den vorangegangenen Abend mit gutem Rotwein und noch besseren Gesprächen verbracht hatten.

P1060780 (640x480)Auf der Fahrt zu Bruno’s Marina schauten wir auch noch an einem Platz am Lago de Izabal, Finca el Paraiso, vorbei. Der Platz war schön aber ohne jeglichen Service und die 18 km Zufahrt eine Zumutung.

P1060783 (640x480)P1060786 (640x480)Bei Bruno’s Marina hatten wir Vollversorgung und sogar Warmwasser, was wir schon garnicht mehr kannten. Wir trafen deutsche Weltumsegler und Karibik – Hängenbleiber mit kruden Lebensläufen und Philosophien. P1060808 (640x480)P1060790 (640x480)P1060792 (640x480)Der Verkehr innerhalb des Marktgeschehens war unbeschreiblich:

Das Angebot war grenzenlos:

P1060794 (640x480)P1060795 (640x480)P1060805 (640x480)Tikal als weitere Maya – Ausgrabung haben wir ausgelassen, da sie der von Copán sehr ähnlich ist.

Gegen 4 pm erreichten wir die Grenze nach Belize – die fotografierten Jungs haben uns zur Belustigung der guatemalischen Grenzbeamten im Akkord durch die Migration und die Ausfuhr des Auto’s gebracht und wurden mit einem Geschenk von Inge bedacht:

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Um 5 pm sind wir  dann auf dem Camping Mana Kai in San Ignacio angekommen. Hier bleiben wir bis Sonntag früh, um dann über Belize nach Chetumal in Mexiko zu gelangen.Bis dahin wird etwas relaxt:

P1060818 (640x480)P1060819 (640x480)P1060821 (640x480)San Ignacio 14.3.2015

P1060824 (640x480)Auch eine Pizza mit einem guten Cerveza macht’s am einzigen Ausgehabend in Belize, früher Britisch-Honduras; man spricht nur englisch.

P1060826 (640x480)Ein Eichkätzchen am frühen Morgen, im Gegenlicht, über unseren Wohnmobil.

P1060828 (640x480)Ab schied von einem der seltenen Plätze mit Vollversorgung.

P1060845 (640x480)“Altun Ha”, dieses Bild ist auf jeder Bierflasche in Belize zu sehen. Hi In diesem 16 m hohen Tempel fand man einen 15 cm hohen und  4,5 kg schweren Jadekopf.

Danach ging es über die Grenze nach Mexiko; die Abwicklung lief reibungslos, alles war ausgezeichnet angeschrieben. In 45 Minuten waren wir durch, allerdings hatte es begonnen zu regnen und das war schlecht für uns, da wir uns am Freitag, den 13. unser vorderes Dachfenster bei einer Brückenunterquerung schwer beschädigt hatten und trotz einer Verarztung mit diversen Klebebändern kam der Regen durch. Wir haben überlegt, ob wir ein neues Fenster aus Deutschland kommen lassen sollen. Da das Fenster insgesamt von den Seitenführungen stabil gehalten wird, haben wir jetzt weitere Folien besorgt und hoffen es wieder dicht zu bekommen.

Übernachten wollten wir auf dem Camping Laguna Bacalar, was sich als Flop herausstellte. Der Platz war leer und die benachbarte Diskothek bemühte sich den Eigner zu erreichen, leider ohne Erfolg. Wir haben auf dem Platz hinter der Festung und vor einem Hostal geparkt und die Nacht verbracht.Bei einem Rundgang am anderen Morgen haben wir dann einen 400 m entferntes Ressort gefunden wo wir gut hätten stehen können und auch im See hätten schwimmen können.

eP1060859 (640x480)P1060861 (640x480)P1060867 (640x480)P1060883 (640x480)Auf guten mexikanischen Straßen ging es dann weiter nach Tulum, wo wir zunächst die Ausgrabungen besichtigen wollten. Der touristische Andrang hat uns aber abgehalten. Wir haben dann eingekauft und den 20 km entfernten Urwaldplatz angefahren:

P1060882 (640x480)P1060872 (640x480)Beste Sanitäreinrichtungen und saubere Elektroanschluß. Lagerfeuer. kleiner Cenote aber kein Wifi. Wir haben abends gegrillt und morgens im freien gefrühstückt.

P1060869 (640x480)P1060871 (640x480)P1060873 (640x480)P1060880 (640x480)

 

 

Dann ging es zurück nach Tulum und von dort Richtung Vallodolit nach Cobá:P1060888 (640x480)P1060891 (640x480)P1060893 (640x480)P1060896 (480x640)Die nHauptattraktion im Nahock Mul Areal ist der “Castillo” 128 Stufen und 42 m hoch. Inge hat es sich nicht nehmen lassen hochzuklettern. Eine Angelegfenheit die nicht ungefährlich war, zumal nach über 2 km Fußmarsch in sengender Hitze. Beim Abstieg hielt man sich gerne am Seil, da die Stufen glatt und rutschig sind.
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P1060905 (640x480)Nach kurzer Mittagspause haben wir dann das 50 km entfernte “EK Balam” besucht. Wir kamen kurz vor 16 Uhr an und 16,30 Uhr ist Schluß. Nun dachten wir wir übernachten auf dem Parkplatz der Anlage. Voin wegen, um 17 Uhr hat man uns ziemlich barsch verjagt.

Wir sind in den kleinen Ort gleichen Namens gefahren und fanden dort eine kleine Indigene ECO-Ferienanlage mit Cabanas und der Möglichkeit 2 Wohnmobile zu versorgen – Vollversorgung mit Wifi für nur 100 Peso.

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Schön war’s in der Cenote zu schwimmen und danach eine Kokosnuss zu schlürfen.

 

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ZORRITOS/PERU und dann durch das wilde ECUADOR

Von der schönen Lodge am Meer erreichten wir kurz vor Zorritos unser nächstes Ziel – die Casa Grillo – ein Platz aus dem man was machen könnte. Leider war er so rustikal,  dass unsere Damen auf das Duschen verzichtet haben. Immerhin haben wir deutsche Camper getroffen, die im Gegensatz zu uns gemütlich unterwegs waren. Sie konnten uns verschiedene Tips geben.

Immerhin waren die Leute dort sehr tierlieb und haben auch die im Bild zu sehenden 2 verletzten Blaufuß-Tölpel, vermutlich aus Galapagos verirrt,  in Pflege.P1060200 (640x480)Wird Renate F… gefallen,  lG.  I+R

Die Badeorte an der Küste vor der ecuadorianschen Grenze waren in einem sehr guten Zustand, am südamerikanischen Standard gemessen.

Jetzt stand uns der Grenzübertritt nach Ecuador in einer nagelneuen Zollanlage bevor. Wider  Erwarten schnelle Ausreise, aber dann eine zähe Prozedur für die Einreise – nein, die Migration lief auch noch einwandfrei – umständlich war das Prozedere für die Einfuhr unserer Auto’s. Der Beamte saß hinter einer verspiegelten Scheibe, sodaß man ihn nicht sehen konnte. Verhandelt wurde zunächst durch den schmalen Schlitz zu welchem sich Robert im folgenden Bild verbeugen musste:P1060203 (640x480)Jetzt ging es auf die Autobahn nach Cuenza, dachten wir, aber 10 km  vor Machalla ging im Auto von Klaus eine rote Lampe an und der Wagen kochte, Wasser wurde nachgefüllt, Ursachenforschung  wurde betrieben. Dann stellte ich fest der Keiriemen war weg. Klaus hatte natürlich einen Ersatz zur Hand und machte sich an die vermeindlich mögliche Reperatur. Als er dann feststellte, dass das defekte Lager der Lichtmaschine den Schaden verursacht hat, musste er die “Segel streichen”. Ich versuchte derweil über einen Anruf beim Notruf einen Polizisten zu aktivieren, der uns helfen sollte. Ich orderte also in “3 Sprachen” den Polizisten an unsere Koordinaten neben der Autobahn und welch ein Glück nach 10 Minuten war er da und organisierte den Abschlepper nach Machalla – gleich in die richtige Werkstatt!P1060205 (640x480)

Klaus hatte sich zwischenzeitlich wieder salonfähig gemacht, er sah nämlich aus wie ein Kaminfeger nach der Ar beit.P1060216 (640x480)P1060217 (640x480)P1060223 (640x480)Oskar, der Chef der Firma machte sich gleich an die Arbeit. Er war sehr qualifiziert, da er 9 Jahre in Barcelona bei Mercedes gearbeitet hat. Hilfe bekam er noch durch den deutschen Ingenieur Stefan, dessen Hobby Automotoren sind. Auch mir hat er beim dort gemachten Ölwechsel gute Tipps gegeben und mein Ölverlust ist auch geklärt.

Wir mussten uns natürlich vor der  anbrechenden Nacht irgendwo hinstellen und taten dies an einer gefährlichen Stelle, neben dem Friedhof, wie wir am nächsten Tag von Stefan erfahren mussten.

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Es war der 30.1.2015 um 15,30 Uhr, als die Probefahrt zu Ende war und Klaus wollte unbedingt noch Richtung Cuenza aufbrechen, was wir dann auch taten. Es fing zu regnen an und es ging wieder in die Berge. Plötzlich sah ich im Rückspiegel eine riesige Rauchwolke, die wir hinter uns herzogen und Inge meinte ich solle sofort anhalten, was ich aber ablehnte und siehe da nach 1 – 2 Minuten war der Qualm weg. Der DPF hatte abgebrannt. Aber wirklich ungewöhnlich was die Rauchentwicklung angeht. Klaus glaubte wir brennen, hat Abstand genommen, weil er nichts mehr sah und die Warnblinkanlage eingeschaltet.  Kurz vor Einbruch der Dunkelheit fanden wir dann ein Restaurant, gingen dort essen und konnten die Nacht über stehen, halt direkt an der Straße, unheimlich laut und kaum zum schlafen geeignet.

In Cuenza – der historische Altstadtkern – ist Weltkulturerbe haben wir einen Rundgang gemacht und fanden die riesige Kathedrale leider verschlossen vor. Es sollen 10.000 Gläubige hineingehen.P1000598 (640x481)P1000594 (640x481)P1000603 (640x481)Häuser um die Plaza Majora

Unser Stellplatz in Cuenza – Cabanas Yanuncay – war ein ausnehmend angenehmer Platz mit sehr freundlichen Eigentümern.

Weiter geht die Fahrt in Richtung Riobamba. Unterwegs sahen wir am Anfang mehrere Schweine die gegrillt wurden – zu einem späteren Zeitpunkt, als wir probieren wollten haben wir keine mehr gesehen. Wer zu spät kommt, …..

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Natürlich wurden auch wieder Meerschweinchen angeboten!

In Riobamba haben wir in einer kleinen Oase übernachtet (OASIS1) sehr klein, wie das Bild zeigt:P1060251 (640x480) (640x480)

Quito, die Hauptstadt Ecuadors ist unser nächstes Ziel. Die Anfahrt durch diese Millionenstadt zu einem großen Parkplatz zwischen Hotel Marriott und McDonalds gestaltete sich recht schwierig, da wir uns auch noch 2 mal verfahren haben, was mit den vielen Einbahnstraßen nur schwer zu korrigieren war. Garmin ist in Ecuador praktisch unbrauchbar (meiner ist sogar ganz ausgefallen) und wir behelfen uns mit dem Pocket earth, welches halt nur auf dem IPad installiert ist und nachverfolgt werden muß.

Auch hier wurde der Plaza Grande im historischen Teil der Stadt besucht: dort befindet sich die Kathedrale, der Präsidentenpalast und das Rathaus. Dann  im Umfeld die Kirche San Francisco und ein angeschlossenes Museum sowie La Merced.

P1060256 (640x480)P1060258 (640x480) Oben: der Präsidentenpalast – Unten: die Kathedrale

P1060260 (640x480) (2)Iglesia de San Francisco, Kirche und Kapellen und angeschlossenem Franziskaner-Kloster. Der monumentale Komplex ist einer der ältesten Bauten im kolonilen Quito. Er wurde 1536 mit den Trümmern eines vorher dort stehenden Inkapalastes erbaut. Nach Erdbeben wurde immer wieder nachgebaut und rekonstruiert, die Baustile sind somit gemischt aus Spätgotik bis zu Renaissance mit maurischen und indianischen Einflüssen. Diese Kirche hat uns mehr beeindruckt wie die Kathedrale in Cuzco.

P1060264 (640x480)P1060263 (640x480),San Francisco im Inneren. Die Kirche wird gerade renoviert. Sie gehört natürlich zum UNESCO Weltkulturerbe.

P1000625 (640x481)Der Klosterhof San Francisco.

Auch die Basilika von Quito haben wir noch angeschaut. Diese Kirche ist relativ neu, sie wurde im neugotischen Stil zwischen 1892 und 1909 erbaut und zwar als verblendete Stahlkonstruktion, was man ihr allderdings nicht ansieht. Toll ist die Aussicht vom Turm über die gesamte Altstadt von Quito.P1000645 (640x481) (640x481)Es war schon sehr dunkel, als wir aus der Basilika kamen. Die Innenansicht ist da noch heller:

P1000643 (640x481)Das war Quito an einem Nachmittag zwischen 15,30 – 18,30, danach haben wir uns ein leckeres Abendessen gegönnt.

Die Fahrt von Quito zur Finca Sommerwind ging über mehrere Pässe bis 3.500  m. Auch hier wurde der Urwald abgeholzt und nun bis auf für uns unvorstellbare 4.000 m  Ackerbau betrieben. Natürlich sieht man auch immer wieder wie die Erosion in dem steilen Gelände ihr Werk verrichtet. Mittlerweile ist das Abholzen verboten und Aufforstungsprogramme sollen das Schlimmste verhüten – aber der Urwald kommt nicht wieder. Die Steilheit der Schluchten und die Kühnheit des Straßenbaus durch diese Gebirge faszinierten uns.

P1060283 (640x480)P1060287 (640x480)Hans macht Holkzkohle für den davorstehenden Grill. Durch die Ober- und Unterwärme wurden unsere T-Bone Steaks wunderbar.

P1060288 (640x480)Im Vordergrund unsere Wirtsleute, die uns eine Reihe gute Tips mit auf den Weg gaben, links dahinter Erika (verdeckt) und Klaus und gegenüber ein  deutsch-italienisches Paar, die mit ihrem ca. vierjährigem Sohn durch die Welt reisen.

P1060285 (640x480)Zwei der Cabanas auf der Finca Sommerwind

P1060308 (640x480)Die Wallfahrtskirche Las Lajas, die tief in den Fels hineingebaut wurde, ganz unten in einem engen Talgrund. Tausende Plaketten zeugen von geheilten Wallfahrern, die die Kirche mit großzügigen spenden bedacht haben. die Kirche wurde von uns nach dem Grenzübergang nach Kolumbien besucht.

Der nächste Übernachtungsplatz war das Hostal Kundur. Auch dort hätte man es länger als einen Abend ausgehalten, wie die beiden Bilder zeigen. Sauna und Bar sind auf den Bildern nicht zu sehen.

Leider habe ich mir hier bei der engen Toreinfahrt und dem unebenen Boden die rechte hinter Seitenbeleuchtung abgerissen.

P1060313 (640x480)P1060312 (640x480)Die Fahrt durch Reste des Regenwaldes sollte zum Club Nautico an einem kleinen See gehen was sich voerher gut anhörte wurde leider ein Reinfall. Die Zufahrt war im unteren Teil grenzwärtig und wir hätten auch keinen geraden Stellplatz gefunden. Schlußendlich waren wir froh eine 24 Stunden Tankstelle zu finden auf der wir etwas abseits die Nacht verbringen konnten.

P1060323 (640x480)P1060317 (640x480)Zu dieser Fahrt zwei Landschaftsbilder aus dem fahrenden Auto. Es regnete mehrmals auf dem Weg zum Camping Los Farallones mit großem Schwimmbad und Badekappenzwang. 2 Bahnen bin ich trotzdem geschwommen, ohne Kappe!

P1060350 (640x480)P1060352 (640x480)Oben eine Fächerpalme am Bad und unten zwei Buben die mit Inge geflirtet haben.

Von diesem Platz sind wir 9,30 Uhr abgefahren mit dem Ziel die Strecke bis Cartagena 714 km in 2 Tagen zu schaffen. An sich kein Problem, doch auf der Routa 25 durch die Berge, bei teilweise starkem Regen haben wir zunächst 7 Stunden am Stück nur ein Stundenmittel von 38 km/h erreicht, dann kam wir ins Tal und haben in anderthalb Stunden nochmal 130 km draufgelegt. Übernachtet haben wir dann an einer ordentlichen Tankstelle, da aber , wie wir zu unserem Bedauern feststellen mußten die lauteste Tankstelle war, die wir in Südamerika erlebt haben.

Auf der Abfahrt hat Inge aus dem Auto noch Jugendliche fotografiert, die auf einen vor uns fahrenden LKW aufgesprungen sind.

P1060360 (640x480)… und an der lauten Tankstelle habe ich mal 2 der gutaussehenden LKW’s aufgenommen mit denen wir uns in deb Bergen und bei den Abfahrten laufend auseinandersetzen mußten.

P1060362 (640x480)P1060365 (640x480)Am 10.2. sind wir jetzt im Bellavista in Cartagena angekommen und leider feststellen dass unsere voraussichtliche Fähre erst am 24.2.nach Colon/Panama geht, da sie in der Fasnachtswoche eine Karibik Kreuzfahrt macht.

Inge hat gleich am 1. Morgen ans Meer müssen und Fischern bei der Arbeit zugeschaut.

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Fahrt nach Huarmey – (CHAN CHAN) – HUANCHACO – CHICLAYO – COLAN

Die Fahrt aus Lima heraus war einmel mehr eine Herausforderung an das fahrerische Können von Klaus und mir. Aber auch das ist Vergangenheit- et hätt noch immer joot jejoongen, sagt der Kölner.

Von der Stadt kamen wir dann wieder in die Wüste:P1060122 (640x480)Im Hafen von Chimbote herrschte eine besonders schöne Atmosphäre, sodass sogar Klaus für eine Bild angehalten hat.P1060128 (640x480)Und auch die Pelikane werden in diesem Hafen von den Fischern besonders verwöhnt.P1060130 (640x480)…und wenn sie satt sind schauen sie sich das ganze von oben an:

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Jetzt kommen wir zum Weltkulturerbe CHAN CHAN: dies war die Hauptstadt desw prekolumbischen Chimú Reiches und befand sichan der peruanischen Pazifikküste westlich der heutigen Stadt Trujillo. Sie entstand etwa um 1300 und erstreckt sich noch heute über eine Fläche von 28 qkm. Sie war wahrscheinlich die größte Stadt der damaligen Zeit auf dem südamerikanischen Kontinent und eine der größten der Welt, die aus Lehm errichtet wurde. ZU nihrer Blütezeit beherbergte die Stqadt etwa 60.000 Einwohner und hatte ein ansehnliches Vermögen in Gold, Silber und keramischen Kunstgegenständen angehäuft.

Die Inkas griffen im 15. Jqahrhundert Chan Chan an, konnten es aber nicht einnehmen. Als sie Chan Chan durch Verlegung eines Flusse das Wasser abgruben gaben sie auf. Die Inkas zerstörten aber nichts. Die Chan Chan Führer wurden Statthalter der Inkas. Die Zerstörung übernahmen dann die Spanier hundert Jahre später.

Das besondere an den Lehmbauten ist, es handelt sich um adoben Lehmstein, d.h. er wird nicht gebrannt sondern nur getrocknet.

Zur Illustrierung auch ein paar Bilder von den Ausgrabungen und dem Museum, welches wir am Tag darauf besichtigt haben.P1060142 (640x480)P1060149 (640x480)P1060152 (640x480)P1060159 (640x480)Wir übernachteten dann in Huanchaco Gardens, der auch zu den besseren Übernachtungsplätzen zu zählen ist (ohne Bilder)

Aber bei einem Strandspaziergung ist uns auf dem Meer ein Paddler aufgefallen, der ein Boot steuerte, wie es die Chimú benutzten. Die Aufnahme enstand kurz nach Sonnenuntergang auf große Entfernung.P1060164 (640x480)P1060166 (640x480)Die zweite Aufnahme zeigt, die Boote sind auch heute noch immer im Einsatz und dass sie sich nicht verädert haben, sahen wir dann im Museum.P1060172 (640x480)P1060173 (640x480)P1060167 (640x480)P1060168 (640x480)P1060174 (640x480)P1060181 (640x480)P1060182 (640x480)

Vor dem Museum sahen wir ein besonders schönes Taxi und nachdem der Fahrer unser Auto bewundert hat habe ich sein Fahrzeug auch fotografiert.P1060184 (640x480)

Der nach dem Museum vorgesehene Übernachtungsplatz bekamen wir garnicht mehr zu sehen. Auf dem Weg zu den Koordinaten wurde Klaus von einem Hund angefallen. Das gelbe Signal-T-shirt hat diesem wohl nicht gefallen.  Da die Umgebung aber für eine negative Beurteilung ausreichte sind wir weiter gefahren und haben auf der Panamericana in einem kleinen Dorf neben einem Park übernachtet.

In Piura haben wir im Plaza eingekauft und sind dann an die Küste gefahren zur “Playa Colan Lodge”, was Besseres ist uns bisher noch nicht passiert, obwohl die Anfahrt auch nicht einfach war. Hier bleiben wir jetzt 2 Nächte und der Robert war schon zweimal im Meer – einfach göttlich-.P1060185 (640x480)P1060189 (640x480)P1060190 (640x480)P1060192 (640x480)Das Einzelhaus gehört wohl dem Besitzer – einem deutsch sprechenden Peruaner.

Wir sind derzeit bei 17.000 km angelangt. Bis zum Äquator sind es noch 240 Seemeilen und bis Cartagena noch ca. 2.000 km

Colon, den 27. Januar 2015

 

 

 

CUZCO – OLLANTAYTAMBO – MACHU PICCHU – ABANCAY – PUQIO – NAZCA – LIMA

Jetzt beginnt die Fahrt zum erwarteten Höhepunkt unserer gesamten Reise. Mit den Wohnmobilen geht es nach Ollantaytambo, wo wir einen angenehmen sicheren Stellplatz in einem Hostalgarten.

P1000525 (640x481)

P1000453 (640x481)

P1000473 (640x481)

Morgens um 5 starteten wir mit der Peru-Rail nach Machu Picchu Pueblo um dort in den Bus umzusteigen und viele Serpentinen hinauf zum 2.360 m hoch gelegen Machu Picchu zu gelangen. Die Topografie ist unbeschreiblich aber schön und in Dimensionen, die wir in Europa meines Wissens so nicht kennen.P1000472 (640x481)P1000475 (640x481) (2)P1060018 (640x480)P1060020 (640x480)Natürliuch gibt es viel mehr Bilder – aber man tut sich schwer, wenn man zuerst in die Stadt muß ein Hotel suchen mit leistungsfähigem Wifi etc.

Der Aufwand für Machu Picchu beläuft sich Bahn, Bus und Eintritt p.P. auf ca 200 US$ und trotzdem außerhalb der Regenzeit kollabiert Machu Picchu vor Touristen. Wahrscheinlich wird man sich bald anmelden müssen.

Unsere Reise geht weiter über 3 Pässe mit 3.800 bis 4.200 m nach Abancay. Leider lag das angesteuerte Hostal wohl mitten in der Stadt in Steillage, sodass wir kapitulierten und die Alternative Tankstelle anfuhren, es war dann eine zu früh, aber dann doch die bessere Alternative.

Tags darauf war Puqio vorgesehen, vorher wieder 2 Pässe über 4.200 m und dazwischen Hochland, alles über 3.800. In Puqio haben wir einen beabsichtigten See erreicht aber dort keine passende Stellfläche ausmachen können. Der Alternativplatz war dann 50 km weiter auf dem 3 Pass an diesem Tag, auch über 4.000 m, wegen der Höhe wollten iNGE UND ICH NICHT ÜBERNACHTEN, zumal der Platz unattraktiv war. Also weiter eine gigantische Passabfahrt von 4.200 auf 550 m Höhe nach Nazca, wo wir im schönen Maison Suisse unterkamen.

Hier haben wir uns 2 Tage von den Passfahrten erholt und dann die Geoglyphen von Nasca angefahren. Richtig gesehen hätte man sie wahrscheinlich nur aus der Luft zum Preis von 100 US$, da das außer mir keiner wollte, habe ich verzichtet. Wir haben das Museum der Dr. Maria Reiche (1903 – 1998) besucht und den Aussichtsturm, der allderdings nichts hergab. Andererseits kann man die Geoglyphen auch im Internet bewundern.P1000529 (640x481)P1000530 (640x481)P1000532 (640x481)So im Museum ausgestellt!

P1060024 (640x480)P1060027 (640x480)P1060029 (640x480)P1060034 (640x480)P1060035 (640x480)P1060037 (640x480)P1060046 (640x480)Die Bilder sind überwiegend aus dem fahrenden Auto gemacht bis auf die Einkaufsbilder, die in Caraybamba auf ca. 3.300 m Höhe gemacht wurden. (Schnappschüsse von Inge)!

In Nazca werden wir morgen das Museum von Maria Reiche ansehen, die hier die Nazca Lines erforscht hat.

Nazca, den 16. Januar 2015

Die Bilder aus dem Museum gehören hierhin und sind nun wieder weiter oben reingerutscht. Ich bitte um Nachsicht.
Wir haben dann einen Übernachtungsplatz in einer Oase gehabt und dort am heißen Nachmittag einem Getränk 1,5 Liter mit reichlich Tequila zugesprochen, was uns nicht sehr gut getan hat. Am anderen Morgen stellten wir fest, dass unser linker Hinterreifen einen Nagel gefangen hat und mußten entsprechen tätig werden.
Zunächst setzten wir den vorhandenen Neureifen, der für vorne vorgesehen war ein, dann boten sich einheimische an den ‘Reifen sofort reparieren zu lassen, in 30 Minuten seien sie wieder da und das stimmte. So konnte der neue Reifen weiter für vorne vorgesehen werden.
Jetzt ging es weiter zum ” Üpl. Cerro Azul nahe am Felsen”. Dies wurde zwar ein Flop, da wir den Felsen nicht fanden. Dankenswerterweise hat uns ein Grundstückbesitzer zu sich eingeladen, gegen entsprechende Bezahlung. An dem Strand dort sind Inge und ich wieder richtig marschiert und es gibt auch hierzu Bilder vom Pazifik:
Der Mann fängt am Strand Garnelen!
P1000542 (640x481) P1000543 (640x481)P1000544 (640x481)
… und dann die Vögel!
P1000549 (640x481)P1000550 (640x481) P1000551 (640x481)P1000556 (640x481)
P1000565 (640x481)P1000567 (640x481)
Für die betuchteren Hauptstädter gibt es feudale Siedlungen:P1000562 (640x481)
Heute ma 20. 01. 2015  sind wir dann nach der 10 Mio Einw. Hauptstadt von Peru in Lima eingetroffen und haben das vorbestellte Quartier in einem engen Hof im Nobelquartier Miraflores bezogen. Ein Quartier für Backpackers, das nicht mehr lange Bestand haben wird, weil die Baulöwen darum herum sehr aktiv sind.
Auch hier 1 bis 2 Bilder von der Steilküste zum Meer, nur 400 m von unserem Standort.
P1060071 (640x480) (640x480)Einfach faszinierend, wie die von der Kante der Steilwand in den Aufwind gestartet sind.
P1060075 (640x480)Wir bleiben jetzt 3 Nächte hier und vorhin haben wir in einem spanischen Lokal ganz ausgezeichnet zu Abend gegessen, was insbesondere Inge gefallen hat, die sonst immer kochen muß.
Es gab Pisco sour als Apero,  das Afin gueule, und als Vorspeise Garnelen mit Knoblauch, Salat und ein Lomo mit Sauce Bernaise und danach noch ein Digestif des Hauses. Wir fühlten uns wie im Schlaraffenland. Leider wie immer vom schönsten keine Bilder!
Heute haben wir das Wifi hier benutzt um die Zeitungen zu laden, deutsche Nachrichten zu sehen und mit unserem Sohn Christian, der Tante Bruni mit Bernie und mit dem GGF G. Amann zu skypen.
Sorgen machen wir uns bezüglich der Fähre von Cartagena nach Colon. Hier gibt es leider noch keine guten Nachrichten.
Lima am 20.01.2015 Robert
Den zweiten Tag in Lima verbrachten wir in der Innenstadt dieses “Molochs”. Das Taxi bednötigt mit fast krimineller Fahrweise 30 bis 45 Minuten zur Plaza Major und kostet 15 bis 20 Soles = 4 – 5 €!
Hier steht der Regierungspalast und die Kathedrale mit den Gebeinen von Pizarro.P1000591 (640x481)P1000572 (640x481)Die Kathedrale!
P1000578 (640x481)Der Altar, viel einfacher wie Cuzco, offensichtlich wurde das Gold knapper oder es war schon in Spanien.
P1000577 (640x481)P1000581 (640x481)Der Konferenzraum des Bischof’s / Davor die gesammelte Vergangenheit!
P1000589 (640x481)
Aus dem 4. Stock aufgenommen, vom Dachgarten eines gemütlichen Cafee’s.
P1060085 (640x480)Der Bahnhof, es führt nur ein Gleis dort vorbei!
P1060086 (480x640)Die Fassade der “Iglesia La Merced” Der Turm links ist nicht interessant und rechts geht er nur bis zur Höhe der Fassade.
P1060089 (640x480)P1060090 (640x480)Plaza San MartinP1060091 (640x480)Plaza Francia: Iglesia La Recoleta
Heute versuchen wir nochmals an der Steilküste auf die Uferpromenade hinunter zu kommen. Das ist uns aber nicht gelungen, da auf halber Höhe noch eine Straße eingezogen war. Wir sind aber an der Steilküste entlang gewandert und haben noch ein paar Aufnahmen über diese moderne Seite von Lima, wo die Reichen und Schönen wohnen. Und auch viele Ferienwohnungen in den Hochhäusern zum Verkauf stehen.
P1060096 (640x480)P1060097 (640x480)P1060102 (640x480)P1060104 (640x480)P1060107 (640x480)P1060111 (640x480)P1060112 (640x480)P1060115 (640x480)Die beiden letzten Bilder zeigen wie wir in Lima beim Hostal Hitchhikers im Hof gestanden haben.
Und morgen beginnt ein neuer Blog ab Huarmey mit dem Üpl. Hotel Miramar.
Lima, den 22. Januar 2015 rz ( mit Nachtrag vom 27.01.)
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erwischen, der bis auf Wifi alles bietet.

Von hier geht der Zug ”Peru Rai”l nach Machu Picchu Pueblo und dann perfekt organisiert der Bus in die Höhe von 2360 m wo diese kleine Ortschaft im 15 Jahrhundert von den Inkas errichtet wurde, Machu Picchu, wie wir es von Bildern ja alle schon kannten.

EL ALTO – TIWANAKU – COBACABANA – SILUSTANI – CUZCO

Die Abfahrt von Mallassa nach Tiwanaku begann am Sonntagmorgen um 10 Uhr. Wir fahren nach einer Route, die ich online nach dem Programm von Pocket Earth eingepflegt hatte, sodaß wir nur einer grünen Spur auf den Straßen von La Paz und dann El Alto der Vorstadt mit mehr als einer Million Einwohnern zu durchfahren hatten. Leider hat Inge die Spur in der Innenstadt von La Paz verloren und ich musste feststellen, dass ich offline diese noch dem neuen Ausgangspunkt nicht ändern konnte. Aber wir fuhren mit dem GPS Zeichen in dem Programm den Staßen nach, die nach El Alto (auch Flughafen von La Paz) führten. Die Auffahrt war grenzwärtig steil und immer wieder Schweller in der Straße, die man nur im Schritttempo überwinden konnte.P1050837 (640x480)

(Dieses Bild vom Hexenmarkt in La Paz hatte ich zwar eingestellt, es war dann aber nicht im Beitrag, deshalb diesen Nachtrag zwischenrein. Es handelt sich um Lama Embryos, die in alle vier Hauswände eingemauert, Glück bringen sollen)

Was wir nicht wußten: in der Millionenstadt El Alto findet immer am Donnerstag und am Sonntag der größte Markt von Südamerika. statt. Und da sind wir dann hineingeraten. Teilweise fünf Spuren Auto’s, wo maximal 3 bis 4 Spuren vorhanden waren und unsere dicken Wohnmobile zwischen den kleinen Hiace-Taxi-Flitzern von Toyota.

P1050844 (640x480)P1050876 (640x480) P1050854 (640x480)Leider gibt es von diesem größten Markt in Südamerika keine Bilder überden beschriebenen Verkehr. Ich war unter Hochspannung, um ohne Unfall durchzukommen und Inge hatte mit dem Ipad ihre liebe Mühe. Zwischenzeitlich geht es aber ganz gut. (Am 7. und 8.1. in Cuzco, wie ihr  demnächst erfahren werdet).

Nach dem Markt kam dann die Baustelle von 1km Straße bzw. die Umleitungsstrecke, die unseren Auto’s aber auch alles abverlangte und immer wieder die 15 cm hohen Tempobremsen. Leider ohne Aufnahmen, aber die Abläufe sind wie bei einem Sturm beim Segeltörn, man tut sein Bestes und vergißt die möglichen tollen Aufnahmen.

Am frühen Nachmittag waren wir dann auf dem Museumparkplatz von Tiwanaku. Vielleicht zuerst ein paar Bilder. den Text dazu liefere ich nach.

P1050859 (640x480)P1050866 (640x480) (640x480)P1050868 (640x480)P1000399 (640x481)Das hochgepriesene Tiwanaku (Weltkultuerbe enttäuschte mich. as Museum war unprofessionell aufgebaut und nur in spanisch beschrieben.Die beschriebene Kultur der Aymaren, vor den Inka, betrifft die Zeit von 900 – 1.400 n. Ch. und zeigt die Entwicklung von Werkzeugen, Waffen, Küchenutensilien und dergleichen mehr.

Es gibt Ausgrabungen von Resten in Form von großen Steinen, die die Folgegenerationen nicht abräumen konnten. Diese benutzten die Anlage nämlich als Steinbruch für Hausbau und sogar vor 150 Jahren für den Bau von Eisenbahnlinien.

Die höhergestellten Herrschaften hatten ihre Kopfform durch einschnüren so verändert, dass sie einen besonders großen Hinterkopf bekamen. Wie früher bei ENTERPRISE die Lebewesen aus anderen Galaxien. Bild folgt bei “SILLUSTANI”.

Wir standen vor diesem Museum auch über Nacht, um tags daraufnach Copacabana am Titicaca-See aufzbrechen.

Leider wurde nichts aus dem übersetzen mit einem Schilfboot, wie die folgenden Bilder zeigen.

.P1050890 (640x480)P1050887

P1050897 (640x480) (640x480)P1050924 (640x480)

In Copacabana gibt es am Strand jede Menge Fischbuden die die berühmte gegrillte oder gebratene Forelle aus dem Titicaca-See anbieten. Da mußte ich natürlich auch zuschlagen. Dazu noch einige weitere Bilder.P1050914 (640x480)P1050921 (640x480) (640x480)P1050926 (640x480)P1050931 (640x480)Schnappschuss aus dem Auto – Hundetransport – der uns auf dem Weg zur peruanischen Grenze begegnete. Darunter eine Geldwechslerin, die fast alle Währungen in peruansiche Soles wechselte. Nach n1,5 Stunden an der Grenze ging die Fahrt weiter zu den

GRABTÜRMEN VON SILLUSTANI

Auch Weltkulturerbe und sehr gut aufbereitet.

In diesen Chullpas wurden die Fürsten der COLLA-Kultur ab 1.200 n. Chr. In diesen Grabtürmen wurde der Regent beerdigt, mit ihm seinen Frau, Kinder und ausreichen Diener, damit er es gut haben sollte im Jenseits. Was soll man dazu sagen. In Indien gibt es Ähnliches noch heute.P1050942 (640x480)P1000405 (640x481)

Morgen den 11.01. geht es vermutlich mit Cuzco weiter.

Die Fahrt von Sillustani nach Cuzco fühte uns durch Juliaca, eine Stadt, die wir ob ihrer internen Straßenbauarbeiten in schlechter Erinnerung behalten werden.

Die angepeilten Übernachtungsplätze in Aguas Calientes und an einer Tankstelle, die vom P.Forum empfohlen worden war, entsprachen nicht unseren Vorstellungen, sodaß wir uns entschieden haben bis Cuzco durchzufahren.

Unser Navi führte uns dort durch die Altstadt, die in entsprechender Steillage, Enge der Straße und Nässe nicht mehr für unsere Fahrzeuge geeignet waren.Auf einem kleinen Platz inmitten der Altstadt bin ich dann gegenüber einem 5 Sterne Hotel angehalten und wir haben die Nacht dort verbracht. Klaus kam noch 200 m weiter und mußte dort letzten Endes kapitulieren und sich von einem Einheimischen auf die Plaza des Armas herunterführen und auf den Campingplatz hinauführen lassen.

Wir fuhren am Tag darauf nach unserem neuen Pocket Earth den besagten Campingplatz an.

Unser Stanplatz in der Altstadt von Cuzco5 Sterne Hotel gegenüber unserem Standplatz 1 Zimmer 800 US$Das obere Bild war unser Übernachtungsplatz und das unter zeigt das von außen unscheinbare 5 Sterne Hotel in dem das günstigste Zimmer pro Nacht US$ 800 kostet, mit Frühstück!

Wir haben in Cuzko eine Stadtbesichtigung gemacht und ich war beim Frisör mit dem Ergebnis für 5 € einen extremen Kurzschnitt erhalten zu nhaben. Am Tag darauf haben wir noch die Baukunst der Inkas oberhalb unseres Campingplatzes in  Saqsayauaman angeschaut. Die folgenden Bilder zeigen zuerst Kirchen, man dufte in der Regel nicht fotografieren und danach die Reste der genannten Festung. Die Inkas verstanden es erdbebensicher zu bauen, während  die Bauten der Spanier in der Regel zusammen fielen, weshab sie dann auf den Fundamenten der Inkas gebaut haben.

Der letzte Inkaherscher versuchte mit Pizzaro einen Deal zu machen und hat ihm einen Raum mit Gold und 2 Räume mit Silber vermacht und wurde dann zum Dank hingerichtet.P1000415 (640x481)P1000416 (640x481)P1000422 (640x481)P1000432 (640x481)P1000444 (640x481)P1000445 (640x481) (2)P1000448 (640x481)P1000451 (640x481)P1050976 (640x480)P1050978 (640x480)P1050982 (640x480)P1050994 (640x480)P1050995 (640x480)P1050997 (640x480)Nasca den 15.01.2014

Morgen kommen wir nochmal in dieses Hotel mit schnellem Internet, dann kommt Machu Picchu und die Fahrt bis Nasca hinzu.

 

 

IQUIQUE – ARICA – PUTRE – PASO CHUNGARA – PATACAMAYA – LA PAZ

P1050615 (640x480)P1050617 (640x480)P1050625 (640x480)In Iquique haben wir einen schönen Campingplatz über Weihnachten gefunden und sind 3 Nächte geblieben. Dies war auch eine notwendige Erholung nach vielen Stresstagen.

Wir sind mit dem Taxi in die 14 km entfernte Großstadt gefahren um die Stadt anzusehen und auch eine gemeinsames Abendessen einzunehmen. Das empfohlene Lokal hatte natürlich geschlossen, sodaß wir in einem langen Fußmarsch durch die Altstadt und danach die moderne Neustadt mit Hochhäusern versuchten ein ansprechendes Lokal zu finden. Wir fanden ein Lokal, das zwar nicht unseren Vorstellungen entsprach aber dennoch ein zufriedenstellendes Essen und vor allem gutes Bier zu bieten hatte. Auf jeden Fall haben wir große Teile der Stadt besichtigt.

P1050623 (640x480) (2)P1050624 (640x480)

Die Fahrt nach Arica ging über die  die Hochebene auf ca. 2.000 m, auch hier wenig Vegetation. Auf dem Weg habe ich eines der vielen Andenken an Verkehrsopfern aufgenommen. Wir haben bisher in Südamerika unzählige gesehen, von ganz einfachen bis zum halben Mausoleum. Der Platz in ARICA, die Ponderosa war nahe am Meer und wir hatten die nötige Versorgung. Entsprechende Spaziergänge am Strand haben einige schöne Bilder ergeben.

P1050640 (640x480) (2)P1050680 (640x480) (2)P1050695 (640x480)Pazifikwellen bei AricaP1050701 (640x480)

Am 30.12 ging es wieder in die Höhe bis nach Putre auf 3.550 m Höhe. Der Stellplatz außerhalb des Ortes war sehr exponiert und wir fuhren erstmals durch und fanden einen Platz nahe einer Kaserne, was doch sehr beruhigend war. Der Anstieg von 0 auf 3.350 m war natürlich schon sehr anstrengend aber mit “COCA” haben wir es ohne Höhenkrankheit überstanden.

Das Tal durch das wir hinauffuhren war gut bewässert und man sah viele kleine und größere landwirtschaftliche Flächen.

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Das Bild oben zeigt die für diese Gegend “Blühende Landschaften”

Das Bild unten quasi eine Luftaufnahme von der Zufahrtsstraße nach Putre. Links die Militäranlagen und auf der rechten unteren Seite die Straße auf der wir übernachteten.

Es folgen jetzt Bilder auf dem Weg von Putre zum Paso Chungara 4.600 m – gleichzeitig der Grenzübergang nach Bolivien.

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Der schneebedeckte ist der Sajama mit 6542 m. Er steht genau auf der Grenze zwischen Chile und Bolivien. Darunter ist ein Vulkan zu sehen, der Dampf ausstößt. Das untere Bild zeigt einen See, der wohl vom Sajama gespeist wird.

Der nächste Halt war dann Patacamaya auf halber Strecke zwischen der Grenze und La Paz. Inge und ich haben dort den örtlichen Markt besucht unde versucht Aufnahmen von den Menschen zu machen. Leider möchten die aber nicht fotgrafiert werden, sodaß das Ergebnis unbefriedigend bleiben mußte.P1050766 (640x480)KONTRASTE!

Die Nacht verbrachten wir vor einer Kirche bei einem kleinen Park. die Uhren mußten auf bolivianische Zeit umgestellt werden – auf 5 statt 4 Stunden Differenz zu Deutschland. Wir sind dann an diesem Silvester aufgeblieben und haben das Feuerwerk miterlebt. Am 1. Januar wurden Inge und ich bereits um 6,30 Uhr Ortszeit von Aktivitäten um unsere Auto’s herum geweckt. Das folgende Bild zeigt den 1. Marktbeschicker beim Aufbau seines Standes. Danach kam einer nach dem anderen und wir wären schnell eingebaut gewesen. Ich weckte deshalb Klaus, der noch im Schlafanzug wegfuhr. Und wir hinterher.

P1050769 (640x480)

Und jetzt ging es auf den Weg nach La Paz, es waren noch ca. 180 km. In Bolivien gib t es keine Karten von Garmin unserem Navi, wir waren also ziemlich aufgeschmissen. 20 km vor La Paz engagierten Erika und Klaus einen Taxifahrer, der uns nach dem Stadtteil Mallasa zum Hotel Oberland bringen sollte. Die Fahrt, die an der Vorstadt AL ALTO, etwas größer als LA PAZ ( 750.000 Einwohner) selber, vorbeiführen sollte ging durch ein Zwischental. Die Abfahrt und die Auffahrt konnte man als äußerst anspruchsvolle Passstraßen bezeichnen. Die Strecke war ca 40 km lang dennoch brauchten wir eine Stunde bis wir am Ziel waren. Das Taxi kostete nur schlappe 160 BOB was 17,20 € entspricht.

P1050849 (640x480)P1050852 (640x480)Dieses Hotel hat alles was ein gutes schweizer Hotel ausmacht. Uns interessierte insbesondere die Küche, die wir am Neujahrsabend gemeinsam prüften. Inge und ich waren anläßlich eines Geburtstages eingeladen. Ich habe ein Chauteaubriand mit Sauce Bernaise gehabt und es hätte in der Mühle nicht besser sein können. Wir werden vor unserer Abreise nochmal dort vorbeischauen. Auf dem gesicherten Hof auf dem wir gemeinsam mit einem Argauer standen, das vordere Expeditionsfahrzeug ist von ihm, hatte alles was der Wohnmobilfahrer braucht, Sanitär, Strom, Wasser und Wifi. Drei Nächte bleiben wir hier.

Am 1. Tag fuhren wir mit dem Taxi die 14 km(für 2,40 €) in die Stadt zur Station der grünen Gondelbahn, die uns doch sehr empfohlen worden war. Da das Erlebnis überwältigend war setzten wir noch einen drauf und fuhren mit der anschließenden gelben Bahn auf den höchsten Punkt der Stadt mit 4.400 m.P1000388 (640x481)P1000384 (640x481)P1000382 (640x481)P1000370 (640x481) (2)P1000372 (640x481)

Am 3.1. haben wir dann einen Rundgang um das wichtigste Zentrum der Stadt gemacht.  An der Plaza Murillo ist das Parlamentsgebäude und der Regierungssitz. Die folgenden Bilder in dieser Reihenfolge. Auf unserer weiteren Besichtigungs- und Einkaufstour sind dann noch einige Schnappschüsse zu sehen.

P1050817 (640x480)P1050807 (640x480)P1050821 (640x480)P1050823 (640x480)P1050831 (640x480)P1050813 (640x480)P1050841 (640x480)P1050848 (640x480)

Das 6 Bild ist das Parlament und das 1. der Regierungssitz offensichtlich macht das Programm was es will.

Für die Weiterfahrt in Bolivien und Peru (wo Garmin wenig kann) habe ich auf Empfehlung des Weltenbummlers Stefan Pocket earth heruntergeladen. Da kann man alle Länder der Erde mit allen Feldwegen nachverfolgen. Wir werden als nicht verloren gehen.

Morgen geht es weiter nach Tiwanaku – Ausgrabungen und Museum und danach an den Titicacasee nach Copacabana dort soll es Forellen aus dem See geben.

Mallasa, den 3. Januar 2015

Zu den vielen Kommentaren!

Viele Kommentare habe ich beantwortet. Alle zu bedienen ist zeitlich nicht möglich. Aber allen die uns Frohe Feiertage und ein gutes 2015 gewünscht haben wollen wir hiermit sagen, daß wir uns darüber gefreut haben und allen auch gute Gesundheit und Glück für 2015 wünschen.

26.12.2014 Inge und Robert aus Iquique, Nordchile km 13.350

Salta, Jujuy, Paso de Yama 4200m und 250 km Hochebene bis 4.800 m und hinunter nach San Pedro di Atacama 2.500 m

Seit dem 19.12. hatten wir kein Internet. Heute am 2. Weihnachtstag komme ich endlich dazu etwas nachzuarbeiten.

Wir sind auf einem schönen Platz 3 km vor Iquique und bleiben bis zum 28.12. da wir schneller vorwärstgekommen sind als geplant. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass wir nicht über den Negrapass nach Chile gefahren sind (viel Piste) sondern über den Yama Pass der voll asphaltiert ist. Darüberhinaus sind wir an mehreren Camping vorbeigefahren, die verzeichnet waren aber garnicht mehr existierten, sodaß wir gleich das nächste Ziel angefahren haben.

Aus meiner Sicht erwähnenswert ist die Anfahrt auf den Yama, wo wir bei 2.500 m  auf einem Camping in einem kleinen aber schmucken Dorf übernachtet haben. Viele Lokale, Handycraft, Kunstläden, Marktplatz etc. (Bild)

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P1050571 (640x480)

Die nächste Übernachtung, wegen der Aklimatisierung, sollte auf 3.300 – 3.500 m erfolgen. Leider ging die Strecke gleich auf 4.000 m und dann über eine endlose Hochebene mit dem schon beschriebenen Farbenspiel der Berge in dieser nur von Salzseen (Bild) durchzogenen Landschaft mit ganz seltenen grünen Bäumen einer kleinen Oase in der Wüste gleich, wenn ein bischen Wasser aus dem Berg kam.

Wir fuhren schließlich bis zur Passhöhe von 4.200 m und haben das dann auch gespürt. Am nächsten Morgen lief mein Wagen nicht an. Nachts ging die Temperatur auf -4 Grad, was vermutlich die Ursache war. Da wir aber auch den Hinweis DPF prüfen lassen bekamen glaubten wir jetzt ist es eben passiert. Klaus hat sich gleich in seinen Montageanzug geschmissen und 2 Stunden versucht den DPF auszubauen, um am Ende an der letzten Verbindung zu scheitern.(Bild) Nach zwei weiteren Stunden Schwerstarbeit war der alte dann wieder an Ort und Stelle und der Wagen lief.

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Der Grenzposten war direkt nebenan, den wir dann erst um 14,00 Uhr passierten, die Formalitäten und Wartezeiten wie gehabt. Die Frauen saßen im Auto und Inge mußte als Eigentümeri n wieder zum unterschreib en kommen, obwohl ich beteuerte sie könne nicht da sie an der Höhenkrankheit leide. Der Zöllner bestand darauf und führte sie danach in die Ambulanz, wo sie mt Sauerstoff behandelt wurde. Danach lief der DUCATO 160 km durch die “Hohe” Wüste mit 3 mal 4.800 m Höhe und dann steil hinunter nach Pedro di Atacama auf 2.500 m.

Wir fanden keinen geeigneten ParkplatzP1000350 (640x481) und stellten uns nahe dem Zentrum an die Straße. Am nächsten Tag besuchten wir das gut gemachte Museum mit Funden aus den letzten 9.000 Jahren, die Kirche und den Friedhof. Es ist schon sehr befremdlich für uns Weihnachten bei 33 Grad Hitze zu erleben. Dann ging es weiter in die Atacama Salzwüste hinein um eine SehenswürdigkeitLa Chaxa anzuschauen. Im Salzsee war eine Wasserstelle offen geblieben in welcher 2 Flamingo-Kolonien zu sehen waren. Dann Weiterfahrt nach Calama ohne einen Platz zu finden, obwohl 3 im Angebot waren. Also nochmal 120 km weiter an den pazifischen Ozean, um kurz nach dem Tunnel zu übernachten. Wir waren froh wieder auf Meereshöhe zu sein.

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Übermorgen geht es dann zunächst über die Autobahn (Küstenstraße geht nur bis Iquique) nach Arica und von dort nach 2 weiteren Übernachtungen in der Höhe nach La Paz (Bolivien)